Warum ist Olivenöl gesund?

Warum ist Olivenöl gesund?

 

Ist Olivenöl gut für die Gesundheit

Was bewirkt Olivenöl in unserem Körper?

 

Seit der Antike gibt es Olivenöl als Nahrungsmittel. Das flüssige Gold aus dem Süden zählt zu den besonders gesunden Pflanzenölen und wird daher bei vielen Ernährungsformen verwendet wie z. B. bei der bekannten Mittelmeer - Diät.

Ist Olivenöl gesund und wieso kommt man zu diesem Entschluss? Einerseits sind es die verschiedenen sekundären Pflanzenstoffe und andererseits enthält Olivenöl einen großen Anteil (ca. 70 %) an ungesättigten Fettsäuren.

Anhand seiner Inhaltsstoffe kann man erforschen, ob Olivenöl gesund ist. Das beliebte Öl besteht zum größten Teil aus Triglyceriden (Fetten). Als Triglyceride versteht man ein Molekül Glycerin, das mit drei Fettsäuren verknüpft ist. Fettsäuren unterscheidet man zwischen gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigten.

In Olivenöl findet man:

  • Fettsäuren
- gesättigte Fettsäuren (Palmitinsäure, Stearinsäure)
- einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure, Palmitoleinsäure)
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure)
  • Vitamine
  • Polyphenole

Neben dem großen Gehalt an Ölsäure ist Olivenöl zusätzlich reich an Polyphenolen, die eine starke antioxidative Wirkung haben. Die griechische Olivensorte Koroneiki gehört zu den Olivensorten mit sehr hohem Polyphenolgehalt. Zu den wichtigen Polyphenolen im Olivenöl gehören Oleuropein, das zuständig für den bitteren Geschmack ist, und das Oleocanthal, das für das Kratzen und den bitteren Abgang verantwortlich ist. Polyphenole sind außerdem hitzebeständig und bleiben auch beim Kochen erhalten.

Außer der oben genannten Ölsäure hört man oft auch den Begriff „Säuregehalt oder Säuregrad“ des Olivenöls. In diesem Fall geht es aber um den prozentualen Anteil der freien ungebundenen Fettsäuren gemessen als Ölsäure je 100 g. Bei extra nativem Olivenöl darf der Säuregehalt nicht über 0,8 % liegen. Auf kaloudia.de haben die extra nativen Olivenöle einen Top Wert unter 0,3 %. Ein niedriger Säuregehalt Wert wird als Qualitätsmerkmal angesehen jedoch spielen auch andere Faktoren eine Rolle bei der Qualitätsanalyse eines Olivenöls.

 

Olivenbaum Kreta

Einer der ältesten Olivenbäume auf Kreta

Ist Olivenöl gesund und was bewirkt es in unserem Körper?

Wer ein gutes Olivenöl auf sein Ernährungsplan setzt, kann von vielen gesundheitlichen Vorteilen profitieren. Olivenöl kann dank der einfach ungesättigten Fettsäuren und Polyphenolen (Antioxidantien) stark entzündungshemmend, immunstärkend und krebsvorbeugend wirken.

In mehreren Studien wurde über die günstige Wirkung der ungesättigten Fettsäure Ölsäure berichtet. Demnach kann sie bei zu hohem Blutdruck helfen, das LDL-Cholesterin senken und gleichzeitig das „gute“ HDL-Cholesterin beibehalten. Bei Magen-Darm-Beschwerden und Gefäßerkrankungen wurden auch positive Effekte in Zusammenhang mit Olivenöl erwähnt.

Polyphenole sind wahre Radikalfänger, die die Zellen schützen und einen Anti - Aging Effekt auslösen können. Die wertvollen Antioxidantien sollen helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken und somit einer Insulinresistenz vorzubeugen. Das hat zur Folge, dass das Diabetesrisiko gesenkt und das Herz-Kreislauf- System gestärkt wird. Die im Olivenöl enthaltenen Phenolen sind auch der Grund, wieso es zum Schutz vor Osteoporose empfohlen wird.

Wann ist Olivenöl gesund, wie sollte man es einnehmen?

Die Qualität eines extra nativen Olivenöls spielt eine große Rolle bei der Frage, wie gesund ein Olivenöl ist. Hochwertige Olivenöle mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen stammen von Oliven, die früh geerntet wurden. Diese Olivenöle erkennt man an den Bitterstoffen. Olivenöle mit einem milden Geschmack stammen aus reifen Oliven, die später geerntet wurden. Gute Qualität hat seinen Preis. Olivenöl aus früher Ernte kostet mehr, da die Ernte der Oliven in Handarbeit erfolgt und der Ertrag an Öl geringer ist als bei reifen Oliven.

 

Warum ist Olivenöl gesund?
"Frühe" Ernte auf Kreta

Extra natives Olivenöl lässt sich in kalten und warmen Speisen genießen. Im Idealfall verwenden Sie Olivenöl in Salaten, um die gesunden Inhaltsstoffe zu schützen. Beim Braten sollte Olivenöl nicht über 180 °C erhitzt werden.

Ist Olivenöl gesund? 4 Gründe, wieso man es verwenden sollte:

1. Die gesundheitlichen Vorteile von Olivenöl sind bekannt und wurden durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegt.

2. Olivenöl eignet sich für die innere und äußere Anwendung. Es wird gerne in Kosmetika verwendet wie z. B in Cremes oder Seifen.

3. Als kulinarische Bereicherung ist es eine gute Alternative zu tierischen Fetten. Olivenöl punktet im Vergleich zu anderen Pflanzenölen wie z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl im Geschmack, da diese eher neutral schmecken.

4. Es ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Im Salatdressing, zum Braten oder beim Backen ist Olivenöl eine tolle Zutat in vielen Rezepten.

 

Warum ist Olivenöl gesund

Griechischer Bauernsalat mit Olivenöl

 

Fazit: Bei der Frage, ob Olivenöl gesund ist, kommen wir zum Schluss, dass ein hochwertiges Olivenöl als Bestandteil einer gesunden Ernährungsform – viel frisches Obst, Gemüse, Fisch, Kräuter, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte - positive Effekte auf die Gesundheit haben kann. Hinsichtlich der positiven Studienergebnisse über den Konsum von Olivenöl muss man jedoch auch andere Faktoren wie die genetischen Veranlagungen, den persönlichen Lebensstil und die generelle Ernährung eines einzelnen berücksichtigen.

Wenn Sie noch Tipps bei der Auswahl Ihres Olivenöls brauchen, lesen Sie unseren Beitrag „Gutes Olivenöl kaufen: 6 Tipps“.

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